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Erste Ergebnisse zur Ursache des Todes eines Patienten bei der deutsch-schweizerischen Gentherapie-Studie
Mehr als 2 Jahre nach zunächst erfolgreicher Gentherapie ist der erste der CGD Patienten in der deutsch-schweizerischen Gentherapie-Studie nach bisherigen Analysen wahrscheinlich an einer schweren infektiösen Komplikation seiner Grunderkrankung verstorben. Die meisten der gentechnisch veränderten weißen Blutzellen haben ihre Funktion teils oder vollständig verloren. Bedauerlicherweise hat die Anzahl der restlichen funktionsfähigen genkorrigierten weißen Blutzellen nicht mehr ausgereicht, Keime einer Infektion dieser Schwere noch erfolgreich zu bekämpfen. Die Ursache, weshalb es zu diesem Abfall der Funktion in der Mehrzahl der Zellen kam, ist immer noch unklar und wird derzeit eingehend untersucht. Dies wird wegen der Komplexität des Geschehens noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Auch andere molekularbiologische Untersuchungen, unter Anderem zum Ausschluss einer bösartigen Erkrankung, sind noch nicht abgeschlossen. Hingegen scheint geklärt, welche bakteriellen Keime die Blutvergiftung verursacht haben. Eine Infektion durch Viren wurde weitgehend ausgeschlossen.
Das CGD Konsortium
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